Sie sind hier: Startseite » Informationen

EINFÜHRUNG DER CO2-ABGABE 2021

Am 01. Januar 2021 wurde die vom Bundestag beschlossene CO2-Abgabe als Teil des Klimaschutzpakets der Bundesregierung eingeführt.

Bei dem veranschlagen Preis von 25,00 EUR pro Tonne CO2 für 2021 steigt u.a. der Kraftstoffpreis pro Liter Benzin um 7 Cent und pro Liter Diesel um 8 Cent inkl. MwSt.

Die geplante Abgabe pro Tonne CO2 beträgt für die kommenden Jahre:

25,00 EUR für 2021 | 30,00 EUR für 2022 | 35,00 EUR für 2023 | 45,00 EUR für 2024 | 55,00 EUR für 2025

Ab 2026 soll der CO2-Preis durch Versteigerungen ermittelt werden. Ein Preiskorridor ist von 55,00 bis 65,00 EUR vorgesehen.

Die CO2-Abgabe beeinflußt somit auch die Kosten in der Transport- und Logistikbranche.

Die kurzfristige Umstellung auf klimafreundlichere Antriebskonzepte aller Verkehrsträger ist unumgänglich und sofort erforderlich.


BERUFS-TÄTIGKEITSBEZEICHNUNGEN

Spediteur: Durch den Speditionsvertrag wird der Spediteur verpflichtet, die Versendung des Gutes zu besorgen. Dies bedeutet, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, die Organisation für die Beförderung der Sendung zu übernehmen, ohne eigene Fahrzeuge einzusetzen. Der Spediteur hat allerdings auch die Möglichkeit, einen eventuell vorhandenen eigenen Fuhrpark für die Erfüllung des Auftrags einzusetzen (Selbsteintritt).

 

Frachtführer: Als Frachtführer wird das Unternehmen bezeichnet, das sich verpflichtet hat, eine Güterbeförderung durchzuführen (Transportunternehmer). Die Frachtführer, die mit Fahrzeugen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht im Rahmen einer gewerblichen Güterbeförderung Transporte durchführen, benötigen entweder eine nationale Güterkraftverkehrserlaubnis (nationale Gütertransporte) oder eine EU-Lizenz (nationale und internationale Gütertransporte). Bei Güterbeförderungen mit Fahrzeugen bis 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht inklusive Anhänger genügt eine Gewerbeanmeldung.

 

Frachtenvermittler: Die Rechtsgrundlage für Frachtenvermittler ist § 93 Handelsgesetzbuch. Der Frachtenvermittler ist nicht Beteiligter des Frachtgeschäftes und trägt daher auch nicht die Verantwortung für die Durchführung des Transports. Allerdings handelt es sich nur dann um eine Frachtenvermittlung, wenn der Frachtvertrag zwischen Transportunternehmer und Auftraggeber zustande kommt und der Frachtenvermittler lediglich eine Provision von einer der beiden Parteien erhält.